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Wanderungen im Herzogstandgebiet

Nach der Auffahrt mit der Herzogstandbahn in nur vier Minuten auf 1.600 Meter bieten sich dem Wanderfreund neben einem herrlichen Panorama zahlreiche Wandermöglichkeiten. Das Herzogstandhaus (Berggasthaus, Übernachtungsmöglichkeiten auf Voranmeldung) ist Ausgangspunkt für alle nachfolgend beschriebenen Touren.

Herzogstandgipfel, 1.731 m   (H)

Vom Herzogstandhaus geht es in nördlicher Richtung fast waagrecht an der Ostflanke des Martinskopfes vorbei und dann in bequemen Serpentinen auf den Gipfel. Vom Aussichtspavillon hat man eine überwältigende Fernsicht: Im Norden die oberbayerische Seenplatte, daran anschliessend die Stadt München (Entfernung 75 km); im Osten die Benediktenwand, die Tegernseer Berge, den Wilden Kaiser und den Rofan; nach Süden zu die Tauern mit Großglockner und Venediger, das Karwendel über dem Walchensee; dann in der Lücke zwischen Karwendel und Wetterstein die Stubaier Gletscher (Grenze nach Italien). Im Südwesten liegt das Wettersteingebirge mit Dreitorspitze und Deutschlands höchstem Berg, der Zugspitze. Im Westen sieht man den Heimgarten und im Hintergrund die Ammergauer und Allgäuer Berge.

 

Gehzeit: vom Herzogstandhaus hin und zurück ca. 1,5 Stunden

 

Zum Martinskopf, 1674 m

Zunächst bleiben Sie etwa 5 Minuten auf dem Weg, der zum Herzogstandgipfel führt - bis zu dem Wegweiser "Martinskopf", dann wandern Sie auf einem Serpentinenweg durch Legföhren und Alpenrosengebüsch zum Gipfelkreuz. Auf dem selben Weg geht es wieder zurück zum Herzogstandhaus.

 

Gehzeit: etwa 1 Std. hin und zurück

 

Gratwanderung zum Heimgarten, 1.790 m  (H 1)

Dieser Weg setzt Trittsicherheit und gutes Schuhwerk voraus. Vom Herzogstandgipfel steigt man in westlicher Richtung zunächst über den zerrissenen Grat, dann umgeht man an Seilsicherungen die Gratköpfe südlich bis zum Schlehdorfer Kreuz. Von dort geht es eben weiter bis zum Aufschwung des Heimgartens und auf Serpentinen zum Gipfelkreuz des Berges. Einige Meter westlich steht die im Sommer bewirtschaftete Heimgarten-Hütte. Dieser Weg ist ein Bergerlebnis ersten Ranges und wird nicht umsonst als eine der schönsten 100 Gratwanderungen der Alpen bezeichnet!

 

Gehzeit: vom Herzogstandhaus hin ca. 1,5 Stunden

 

Abstieg vom Heimgarten nach Walchensee   (H 5)

Von der Heimgarten-Hütte kommt man in südlicher Richtung durch Krummholz und lichten Wald zur Ohlstädter-Alm und zu einem grünen Sattel. An dieser Stelle ein besonderer Hinweis: Versuchen Sie nicht im Sinne des Abstieges links eine Abkürzung zum Walchensee zu unternehmen. Die Steilschluchten des Dainingsbaches haben der Bergwacht beim Suchen nach Verirrten schon manchen Kummer bereitet. Von dem grünen Sattel geht es erst leicht ansteigend und dann wieder waagrecht immer in südlicher Richtung dem Walchensee zu. Zum Schluss erreicht man über steile Serpentinen die Forststraße, die zum Parkplatz Herzogstandbahn führt.

 

Gehzeit: ca. 2 Stunden

 

Abstieg vom Heimgarten nach Kreut-Glentleiten-Schlehdorf   (H 4)

Von der Heimgarten-Hütte geht man in nördlicher Richtung erst auf einem Grat, dann östlich in Serpentinen auf den ebenen Boden der Kaser-Alm. Dann wandert man weiter an der Westflanke des Rötelsteins vorbei auf die Forststraße, die nach Kreut - Schlehdorf führt.

 

Gehzeit: ca. 3 Stunden

 

Abstieg vom Herzogstandhaus nach Urfeld  (H)

Der bequemste aller Wege. Er wurde schon 1866 von König Ludwig II. als Reitweg angelegt. Der Weg schwingt in weiten Kurven durch die Gipfel-Mulde und führt dann durch den Hochwald der Kesselberg-Passhöhe zu (RVO-Bushaltestelle, Rückfahrt zum Parkplatz Herzogstandbahn möglich).

 

Gehzeit: ca. 2 Stunden

 

Abstieg vom Herzogstandhaus nach Walchensee  (H 2)

Wenige Schritte hinter dem Königshaus (südlich) beginnt der Abstieg nach Walchensee. Erst geht es mässig steil Richtung Westen, dann in einer grossen Schleife südlicher Richtung nach Walchensee. Der Weg überquert den Wassergraben (seilgesicherte Stellen) und führt dann gemächlich in Serpentinen hinunter zum Walchensee. Dieser Weg ist im Winter gar nicht, im Frühjahr nur mit Vorsicht zu begehen!

 

Gehzeit: ca. 2 Stunden

 

Variante Pionierweg - Schlehdorf (H 3)

Zunächst wandern Sie etwa 45 Minuten auf dem Reitweg in Richtung Urfeld. Dann biegen Sie bei der Schlehdorfer-Alm, einem grünen, freien Almfleck unter der Nordwand des Herzogstandes, links ab (blaue Markierung). Unter den Nordabstürzen des Herzogstandes führt es über romantische Klammen und Schluchten zur Forststrasse nach Schlehdorf.

 

Gehzeit: ca. 4 Stunden

 

Eine Bitte zum Schluss:

Bleiben Sie auf den ausgewiesenen Wanderwegen und lassen Sie Hunde nicht frei laufen. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag zum Schutz bedrohter Pflanzen und Tiere!

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